Die JEF Bremen beim AdR-Bürgerdialog in Gröpelingen

Oksana, Mustafa & Hanna (v.l.) haben die JEF Bremen beim AdR-Bürgerdialog in Bremen vertreten.

Ein besonderer Gast besuchte am 17. April den Bremer Stadtteil Gröpelingen. Gemeinsam mit der Bevollmächtigten Bremens  beim Bund, für Europa und Entwicklungszusammenarbeit, Staatsrätin Ulrike Hiller, hatte der Präsident des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR), Karl-Heinz Lambertz, zum Bürgerdialog „Nachdenken über Europa“ eingeladen.

Wie können wir die EU im Sinne der Menschen in Bremen gestalten? Welches Europa wünschen sich die Gröpelingerinnen und Gröpelinger für die Zukunft? Welche Erfahrungen wurden im Stadtteil mit der EU gesammelt? Welche Projekte hat die EU in Gröpelingen geförderte?

Oksana & Dr. Henrike Müller (v.l.) auf dem Podium.

Mit Hilfe der Feedback-Software sli.do konnten diese und viele weitere Fragen, Anliegen und Gedanken live in die Diskussion eingebracht und mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort diskutiert werden. Auf diese Weise ergab sich die Möglichkeit direkt in die Unterhaltung einzugreifen, nachzuhaken und mit den unterschiedlichen Gästen ins Gespräch zu kommen. Auch Vertreterinnen und Vertreter der sozialen Arbeit in Gröpelingen und der Stadtteilförderung waren vertreten und gaben spannende Einblicke in ihre praktische Arbeit vor Ort, die bei vielen Projekten unmittelbar von der EU gefördert wird. Beispielhaft sei hier das Quartiersbildungszentrum Morgenland.

Gemeinsam mit dem stellvertretenden Mitglied Bremens im Europäischen Ausschuss der Regionen und Geschäftsführerin der Europa-Union Bremen, Dr. Henrike Müller, sprach unsere Landesvorsitzende Oksana über Strategien gegen Euroskeptizismus und die Möglichkeiten, sich in Gröpelingen und Bremen für Europa zu engagieren und stark zu machen. Damit hatten wir die Gelegenheit an einer spannenden Veranstaltungsreihe des AdR teilzunehmen und Karl-Heinz Lambertz unsere Ideen zur Zukunft Europas mit auf den Weg zu geben!

 

Hintergrund: Der Europäische Ausschuss der Regionen:

Der Europäische Ausschuss der Regionen, kurz AdR, setzt sich zusammen aus 350 Mitgliedern der lokalen und regionalen Ebene der EU-Mitgliedsstaaten. Er ist beratend tätig und nimmt Stellung zu Rechtsvorschriften der Europäischen Kommission, dem Rat der EU und dem Europäischen Parlament, die die Regionen, Städte und Kommunen betreffen. Versäumen es die EU-Organe den Ausschuss zu einer Rechtsvorschrift anzuhören, kann dieser ein Verfahren beim Europäischen Gerichtshof einleiten. Die gewählten Vertreterinnen und Vertreter sind für eine Dauer von fünf Jahren tätig und können sich einer der fünf politischen Fraktionen im AdR anschließen. Die Präsidentin oder der Präsident des AdR wird aus dessen Mitte für eine Amtszeit von zweieinhalb Jahren gewählt.

Der AdR tourt seit längerem mit diesen Bürgerdialogen durch Europa. Sowohl bei den Veranstaltungen als auch auf der Website des AdR können Europäer_innen ihre Meinung zur EU äußern. Erste Ergebnisse wurden in einer Studie im April 2018 veröffentlicht.